„Teilhabe an Bildung und Wissenschaft“ – Call for Papers für die Jahrestagung GMW 2019

„Teilhabe“ als Anspruch und als Praxis von Bildung. Gemeinsame Jahrestagung von GMW und DelFi 2019 in Berlin

Vom 16. bis 19. September 2019 findet in Berlin die 27. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW2019) zusammen mit der 17. Jahrestagung der Fachgruppe E-Learning der Gesellschaft für Informatik e.V. (DeLFI 2019) statt. Das Thema der diesjährigen Tagung ist „Teilhabe“ – durchaus in einem umfassenden Sinn gemeint.
Aus dem Call:
„Teilhabe als Anspruch und als Praxis von Bildung und Wissenschaft bekommt […] eine neue, erweiterte Bedeutung. Diese umfasst den Abbau von Zugangshürden, die partizipative Entwicklung von Inhalten oder die Förderung aktiver Teilnahme durch adaptive und personalisierbare Medien. In der Tagung soll der Blick gleichzeitig auf Bildung und Wissenschaft gerichtet werden: hier ermöglichen Medien und Technologien neue Formen von Kollaboration, Integration, Wissenschaftskommunikation sowie neue Verbindungen von Forschung, Lehre und Publikation.“

Die Deadline für Einreichungen von Textbeiträgen ist der 17.03.2019

Learning in Digital World – und in einer neuen Hochschule

Am vergangenen Donnerstag war ich Gast auf dem QPL-Workshop „Praxis trifft Forschung – Learning in a Digital World“ zu dem das Frankfurter Projekt „Starker Start“ eingeladen hatte und auf dem „Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte“ und „fachspezifischer Transfer in die Lehrpraxis“ zum Thema Digitalisierung der Hochschulbildung im Mittelpunkt standen. Die wichtigste Botschaft, die ich aber aus dem Tag mitnehme ist, das wir „Hochschule neu denken“ müssen. Neben den Workshops zum „Data Enhanced Learning“ mit von Prof. Dr. Marcus Specht (Delft) und zur „digitalen Lehre in den Geisteswissenschaften und Jura 2030“ die durch Prof. Dr. Barbara Wolbring (Frankfurt a.M.) moderiert wurde, war es vor allem die Keynote von Prof. Dr. Susanne Weissman die bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Die ganze Keynote kann im aufgezeichneten Livestream ab Minute 35:00 betrachtet werden.

Susanne Weissmann ist Vizepräsidentin an der TH Nürnberg Georg Simon Ohm und in dieser Funktion verantworlich für Personalentwicklung und Weiterbildung sowie Hochschulentwicklung und die Digitalisierungsstrategie. Einen weiteren Eindruck von Prof. Dr. Weissmann bekommt man in dem Videobeitrag für den Stifterverband „Wie Digitalisierung die Hochschulen verändert“ Sehr angenehm finde ich Frau Weissmanns Herangehen, beispielhaft zum Mentalitätswandel der Net-Generation: Das ist einerseits informiert und von wissenschaftlichen Positionen getragen, aber vor allem scheint es ihr darum zu gehen, überhaupt erst mal besser zu begreifen, was eigentlich mit den Menschen in der Digitalisierung geschieht. Und zwar ohne einerseits die Dynamik zu verkennen, die jede Erkenntnis als vorläufige umwerten kann und ohne sich andererseits sich zu einem Urteil zwingen zu lassen, weil wir uns ja doch nach einem Fundament für unser Handeln sehnen. Die zentrale Position von Frau Weissman war aber für mich:

Die Strukturen der Hochschule sind für das digitale Zeitalter („vielleicht“) nicht mehr zeitgemäß. Kluge Köpfe und kluge Menschen müssen sich die Frage stellen, wie Veränderung und Gestaltung der Hochschule „als Ganzes“ in Angriff genommen werden kann. Dies ist die mentale Neuausrichtung, zu der wir gezwungen seien, um die notwendige Reform der Hochschulen in Bewegung zu bringen, welche zwar die „umwerfenden“ (B. Böhning) Auswirkungen der Digitalisierung anerkennt aber trotzdem „nicht vom Fleck kommt“, sich „verheddert“ und mit „operativen Problemen“ zu kämpfen habe.

Eine schöne Metapher für die aktuelle Gleichzeitigkeit aus Modernisierung (des Medieneinsatzes) und Perpetuierung der (traditionellen) Lehr-/Lernkonzepte ist das von Frau Weissman angeführte „Blended Learning“ als „bequeme Antwort“ auf Digitalisierung: Man spricht von der Kombination der Stärken der beiden Ansätze, im Prinzip bleibt aber allzu oft das Lehrkonzept im Kern nicht angetastet. Die Selbststudienphasen werden medial aufgepeppt, die Methoden und das Vorgehen in der Präsenz ändert sich nicht. Man kann dieses Logik weiter führen: „Learning Management System“, „Vorlesungsaufzeichnung“ und „E-Prüfungen“ lassen sich ebenfalls unter Beibehaltung des bisherigen, jetzt medial modernisierten, Lehr-/Lernarrangements nutzen. Im übrigen ein sattsam bekanntes Phänomen an dem sich bereits Kohorten von Medien-/Bildungswissenschaftler*innen abgearbeitet haben.

Wir müssen Hochschulen nicht „digitalisieren“ sondern neu denken, um die Herausforderungen einer digitalisierten Welt zu bewältigen

Meine allererste Reaktion auf die Forderung „Hochschule ganz neu denken“ war übrigens der Gedanke „Aha, mit dem E-Learning und dem Neuen Lehren & Lernen hat es nicht so geklappt, dann fordern wir jetzt mal ‚Alles muss sich ändern‘?“ Hochschule ganz neu denken! Wo kann eine solche Diskussion geführt werden, wer ist bereit diese zu führen? Wer in einer führenden Position in einer Hochschule ist bereit, solche Prozesse zu wagen?

 

Lässt man es sich weiter durch den Kopf gehen, bekommt es allerdings immer mehr Sinn. Digitalisierung ist ohne organisatorischen Wandel nicht möglich, Wandel kann nicht ohne Veränderung in den Köpfen stattfinden. Die „Neukonfiguration der Strukturen“ ist nicht nur die wichtigste Organisationsaufgabe der Hochschulen für eine digitale Welt, sondern sie wird durch Digitalisierung auch möglich. Allerdings: „Neue Formen“ lassen sich nicht ohne einen neuen Inhalt denken. Es wäre auch notwendig die Ziele der Hochschulbildung in den Blick zu nehmen. Und ich denke, dass dies auch die sich langsam verbreitende Erkenntnis sein wird: Wir sprechen von der Digitalisierung als die Bedingung, die – zusammen mit anderen Entwicklungen – die Institutionen der Bildung zur Veränderung herausfordert.

Workshop: Perspektiven der Vernetzung von E-Portfolio-Akteuren im deutschsprachigen Raum

Workshop des German Chapter Europortfolio-Projekts: Perspektiven der Vernetzung von E-Portfolio-Akteuren im deutschsprachigen Raum im Rahmen der der Fachtagung „Bildungsräume 2017“

Datum: Dienstag, den 05.09.2017
Uhrzeit: 17:30 – 19:00 Uhr
Ort : TU Chemnitz, Str. der Nationen 62, 09111 Chemnitz

Im Dezember 2014 haben sich E-Portfolio-Anwender*innen, Forscher*innen und Interessierte im German Chapter der Europortfolio-Initiative vernetzt (#europortfolioDE). Im rund 150 Mitglieder umfassenden Netzwerk werden Fragen der Anwendung und Weiterentwicklung von E-Portfolios in Schule, Hochschule sowie Erwachsenen-/Weiterbildung diskutiert. Dank dieser kontinuierlichen Arbeit haben sich wertvolle Vernetzungen auf persönlicher und institutioneller Ebene bilden können. Wir sehen das German Chapter des Europortfolio-Projekts nach zweieinhalb Jahren kontinuierlicher Arbeit aber auch an einem Punkt, an dem wir über die weiteren Perspektiven nachdenken sollten: Einerseits hat sich die Community über den regionalen Länderkontext hin ausgeweitet, andererseits haben sich auch die Konzepte und Praktiken der Portfolio-Arbeit und angrenzender Gebiete (Open Badges, Personal Learning Environments) weiterentwickelt. Wir möchten im Rahmen der Fachtagung „Bildungsräume 2017“ (http://bildungsraeume2017.de) von GMW und GI die Gelegenheit nutzen, in einem größeren Kreis von Interessierten mögliche Entwicklungsperspektiven der Vernetzung von E-Portfolio-Akteuren zu diskutieren.

Die Teilnahme am Workshop beinhaltet nicht die Teilnahme an den Fachtagungen! Den Überblick über das Gesamtprogramm findet Ihr hier.

Vom Pionierprojekt zum Regelbetrieb: Einführung des E-Portfolios in der Hochschule München

E-Portfolio-Regelbetrieb bedeutet Prozessinnovation und Kontinuität in Beratung und Konzeptentwicklung

Am 18. Januar fand das Webinar des German Chapter des Europortfolio-Netzwerks zur Einführung der Portfolio-Software Mahara in der Hochschule München statt. Gisela Prey

Klick auf das Bild startet die Aufzeichnung

und Katrin Fleischmann vom E-Learning-Center der Hochschule München stellten Einführungsprozess, didaktische Konzeption, Beratungs- und Supportleistungen sowie die Verankerung in der Hochschulorganisation dar. Moderiert wurde das Webinar von Prof. Ilona Buchem. Die Aufzeichnung dieses Webinars ist online verfügbar.
Der E-Portfolio-Gedanke folgt unter anderem der Idee, die digitale Produktivität von Studierenden zu wecken und zu entwickeln. Die Nutzung und Gestaltung einer Online-Plattform für Lernen, Studium und zur Prüfung fordert spezifisches Wissen und Fähigkeiten von Studierenden und Lehrenden, das E-Portfolio funktioniert eher wie eine Mischung aus Cloud-Anwendung und sozialem Netzwerk. Insbesondere der Prozesscharakter der Portfolio-Arbeit sowie die potentielle Verzahnung von Studienorganisation, Lernen, Zusammenarbeit und Prüfungsszenarien eröffnen die Möglichkeit, didaktische Szenarien weiter zu entwickeln. Die Einführungsprozesse von E-Portfolio-Arbeit in Hochschulen interessiert mich vor allem, weil

  • E-Portfolio-Arbeit eine wichtige Rolle für die Einführung und Weiterentwicklung studierendenzentrierter und kompetenzorientierter Modelle der Lehre spielen kann
  • E-Portfolio-Arbeit einen Präzedenzfall für die Einführung und Entwicklung einer neuen E-Learning-Technologie in Hochschulen darstellt

Frau Prey und Frau Fleischmann beschreiben in ihrem Vortrag die Erfahrungen auf dem Weg von Pionierprojekten zum Regelbetrieb in der E-Portfolio-Arbeit. Ihr Fazit: Regelbetrieb bedeutet nicht nur Produktinnovation, sondern auch Prozessinnovation, dazu gehört unabdingbar die Verstetigung von Beratung und Konzeptentwicklung.

PionierInnen

Begonnen wurde 2012 mit „Pionierprojekten“. Dabei wurden Rahmenbedingungen abgesteckt wie die Software, die Konfiguration oder die Nutzungsbestimmungen aussehen sollen. Ein interessanter – aber bestimmt effektiver – Aspekt war, dass hier erfahrene E-Portfolio-AnwenderInnen dabei waren. 2014 ging es dann weiter mit 15 parallelen Pilotprojekten. Dabei wurden nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Die Erfahrungen sind in einer Evaluationsstudie ausgewertet worden.
Sei dem Jahreswechsel 2015/2016 ist Mahara dann in den Regelbetrieb an der Hochschule München gegangen, zielt aber nicht auf die flächendeckende Nutzung, sondern versteht sich als Zusatzangebot für interessierte Lehrende. Der Frage der didaktischen Passung von E-Portfolio-Konzept und Lehrveranstaltung wird mehr Aufmerksamkeit gewidmet und die Entscheidung gegen die Anwendung des E-Portfolio-Konzepts findet nun öfter statt. Die Nutzungszahlen im Wintersemester 2016/17 betragen aber immerhin ca. 2.500 NutzerInnen, die in über 200 Gruppen organisiert sind.

Vier E-Portfolio-Szenarien im Einsatz

An der Hochschule München werden im wesentlichen vier didaktische Anwendungsfälle der
E-Portfolio-Arbeit umgesetzt.

  • Das Dokumentationsportfolio dient zum Beispiel als Foto-Dokumentation in der Mechatronik in dem die Studierenden einen Leitfaden für das Zerlegen und Warten einer Bohrmaschine anlegen und damit ihre Arbeit dokumentieren.
  • Die Präsentationsportfolios dienen als Tätigkeitsbericht, werden als kompetenzorientierte Multimediadarstellung alternativ zum PDF-Format angeboten und sollen formatives Feedback unterstützen. Die Präsentationsportfolios sind nicht öffentlich.
  • Lehrportfolios werden im Rahmen der Weiterbildungen des E-Learning-Centers eingesetzt und bieten Reflexions- und Dokumentationsraum für die E-Learning-Projekte der Lehrenden.
  • Die Gruppen-Reflexionsportfolios dienen als Plattform um Projektarbeiten mit externen Partnern zu Dokumentieren und eine Außendarstellung zu ermöglichen. Als Werkzeug für die Reflexion der Gruppenarbeit wurde es bisher nicht zufriedenstellend angenommen. Hier soll das Konzept in Richtung strukturierter, individueller Reflexionsportfolios weiter entwickelt werden.

Ist das Angebot da nehmen die Studierenden es auch an – wenn ihnen das „warum“ klar ist

Das Webinar hat gezeigt, wie die E-Portfolio-Anwendung als Normalfall in die die Hochschulprozesse integriert werden kann. Aufbau und Kontinuität von Beratungsstrukturen,  Kontakt und Abstimmung bpsw. mit dem Prüfungswesen, Formalisierung von Prozessen, wie der Anrechnung auf Prüfungsleistung und Aufbewahrungspflicht müssen bearbeitet und gelöst werden. Hier gehört auch die immer wieder berichtete Erfahrung dazu, dass die Studierenden nach einer Eingewöhnungsphase recht gut mit der Portfolio-Software zurechtkommen konnten. Die Erfahrungen zeigen aber auch, dass es entscheidender ist, aus der Perspektive der Studierenden die Sinnfrage zur Nutzung des E-Portfolios zu stellen, positiv zu beantworten und transparent zu machen.

Webinar 18.01.2017: Einführung und Integration der Portfolio-Software Mahara am Beispiel der Hochschule München

Einführung der Portfolio-Software Mahara in der Hochschule und Integration in Hochschullehre

Mahara ist die zur Zeit wohl am weitesten verbreitete Portfolio-Plattform, die zum Einsatz kommt. Das Open-Source-Projekt ist eng mit der Moodle-Community verbunden und hat in den letzten Jahren, vor allem auch im Schulbereich, eine rapide wachsende Anwendergemeinschaft gefunden. Wie die Portfolio-Plattform in Hochschulen erfolgreich und nachhaltig eingeführt werden kann ist Thema des nächsten Community-Calls des German Chapter der Europortfolio-Initiative. Vorgestellt werden Erfahrungen und Einsatzsenarien der Einführung der Portfolio-Software in der Hochschule München.
Die Referentin ist Dipl. Geogr. Gisela Prey, Koordinatorin des E-Learning Center der Hochschule Muenchen.
Die Moderatorin ist Prof. Dr. Ilona Buchem, Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Beuth Hochschule für Technik Berlin.

Der Community-Call findet
am Mittwoch, den 18.01.2017, 18.00 bis 19.00 Uhr
im Adobe-Connect-Raum https://webconf.vc.dfn.de/europortfoliode
statt (einfach als „Gast“ anmelden).

Webinar: „curriculum“ – 23.11. – 16:00 Uhr – Ein Blick hinter die Kulissen einer freien Onlineplattform für die (Hoch)schul-Lehre

Das German Chapter der Initiative Europortfolio.org bietet im November 2016 ein weiteres Webinar für Pädagog/innen, Lehrer/innen und Hochschuldozentinnen an:

Mittwoch, den 23. Nov. 2016, 16:00 Uhr

„curriculum“ –  Ein Blick hinter die Kulissen einer freien Onlineplattform für die (Hoch)schul-Lehre

Digitaler Lehrplan und Kompetenzraster „Curriculum“ ist eine freie Online-Plattform, mit der sich digitale Lehrpläne erstellen lassen. Die einzelnen Kompetenzfelder bzw. Ziele in diesen Lehrplänen können mit Materialien – auch aus externen Quellen – verknüpft werden. Daneben bietet die Plattform Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften eine Übersicht über den individuellen
Lernstand bzw. den Lernstand der Gruppe. Noch nicht erworbene Kompetenzen können somit klar benannt und gezielt gefördert werden. Der aktuelle Lernstand kann als Zertifikat ausgedruckt werden.
Was ursprünglich aus dem Praxisbedarf einer Lehrperson entstand, erregte wegen der vielfältigen Nutzungsszenarien und der Erleichterung beim Classroom Management die Aufmerksamkeit von Vielen. Doch spätestens seit der Einführung des Medienkomp@ss in Rheinland-Pfalz für alle Sek I Schulen war klar, dass die Plattform auch hier angewendet werden kann. Neue Lernformen mit medialer Unterstützung benötigen Angebote wie Lernstandssichten, Kompetenzdarstellungen und auch Zielvorgaben online.
Der Vortrag erläutert zum einen das didaktische Konzept und die Einbettung des Tools in die Lehrer. Zum anderen wird am Beispiel Rheinland-Pfalz nachgezeichnet, wie sich dieses Open Source Projekt entwickelt hat und mittlerweile in einigen Bundesländern erprobt wird.
Referent: Joachim Dieterich ist regionaler Koordinator für den MedienkomP@ss am Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz (PL). Daneben leitet er das kommunale Medienzentrum Südliche Weinstraße – Landau in der Pfalz und hat Lehraufträge an der Universität Koblenz-Landau, Abteilung Landau.
Moderation: Christian Kleinhanß, Pädagogischer Leiter bei medien+bildung.com, Lernwerkstatt Rheinland-Pfalz. Er vertritt im Sprecher/innen-Team des German Chapter von Europortfolio.org den Bildungssektor Schule.

#europortfolioDE: Community-Call Di, 12.07.2016 – 18:00 Uhr „Das E-Portfolio-Konzept des Sprachenzentrums der Uni Leipzig“

Das German Chapter der europäischen ePortfolio-Initative lädt zum Community-Call am 

Dienstag, den 12.07.2016,  18:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr 

zum Thema „Das generische E-Portfolio-Konzept des  Sprachenzentrums der Universität Leipzig“

Katia Murata Arend von der Universität Leipzig stellt das generische 
E-Portfolio-Konzept vor, das derzeit im Sprachenzentrum der Universität 
entwickelt wird. Das generische E-Portfolio-Konzept soll Studierende 
ermutigen, ihre elektronische Lernumgebung selbst zu gestalten und zu 
pflegen, sowie den eigenen Lernprozess in Form eines reflektierenden 
Lerntagebuchs zu dokumentieren. Hier werden Studierende anhand von Leitfragen 
dazu eingeladen, ihren bisherigen Lernfortschritt regelmäßig 
einzuschätzen, sowie ihren weiteren Fortschritt zu planen. Dieses Konzept 
findet derzeit in drei unterschiedlichen Szenarien Anwendung: Interkulturelle 
Kommunikation, English in Project Management (beides Sprachenzentrum 
Universität Leipzig) und Einführung in die C-Programmierung 
(Westsächsische Hochschule Zwickau / KSUCTA Bischkek, Kirgistan).
Katia Arend wird das Konzept erläutern und erste Evaluationsergebnisse 
vorstellen.

Das Webinar findet am 12. Juli 2016 von 18 bis ca. 19 Uhr in Adobe Connect statt.

https://webconf.vc.dfn.de/europortfoliode [1] (einfach als „Gast“ anmelden)

Das German Chapter der europäischen ePortfolio-Initative (Europortfolio) wurde gegründet, um den Austausch, gemeinsame Initativen, Forschung und Projekte rund um die ePortfolios in verschiedenen Bildungskontexten, u.a. Schule, Jugendarbeit, Hochschule, Erwachsenenbildung, Betriebe und Unternehmen, Weiterbildung, zu fördern. Das German Chapter is offen für alle, die ein Interesse an dem Thema ePortfolio haben: http://www.eportfolio.eu/community/chapters/germany

Die Entwicklung und Implementation eines E-Portfolio-Systems als Teil einer personalisierbaren Lern- und Arbeitsumgebung an der Universität Potsdam

#europortfolioDE

Community-Call: Dienstag, den 31.05.2016, 14:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr

An der Universität Potsdam wird im Rahmen des Qualitätspaktprojektes „E-Learning in Studienbereichen“ (eLiS) seit 2011 an der Entwicklung und Einführung eines E-Portfolio-Systems als Teil einer personalisierbaren Lern- und Arbeitsumgebung („Campus.UP“) gearbeitet. Campus.UP unterstützt Studierende, Lehrende und Beschäftigte bei der Bewältigung ihrer Aufgaben und eröffnet neue Möglichkeiten der Interaktion und Kollaboration. Dabei wurde der Weg eingeschlagen, Ansätze der agilen Softwareentwicklung mit anforderungsorientiertem mediendidaktischem Design in einer interdisziplinären Arbeitsweise zu kombinieren. Die Herausforderungen in einem solchen Entwicklungsprojekt liegen u.a. darin, technologische, organisatorische und didaktische Aspekte von komplexen E-Learning-Systemen gleichzeitig im Blick zu behalten und auszubalancieren.
Das auf Liferay basierende Projekt Campus.UP befindet sich aktuell in der Pilotphase in exemplarischen Anwendungsfeldern mit dem Ziel, Feedback zu sammeln und die Entwicklung zu konsolidieren. Wir möchten diesen Projektmeilenstein zum Anlass nehmen, Campus.UP einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen sowie die technischen, didaktischen und organisatorischen Herausforderungen und Lösungen zu beleuchten.

Im Rahmen des German Chapter der Europortfolio-Initiative stellen wir
am Dienstag, den 31.05.2016, von 14:00 bis 15:00 Uhr
im Adobe-Connect-Raum: https://webconf.vc.dfn.de/europortfoliode/
die Entwicklung und die Ergebnisse der Portfolio-Entwicklung an der Universität Potsdam vor.

Ein E-Portfolio-Atlas für Deutschland

Vorstellung des Datenbank-Projekts des German Chapter der Europortfolio-Initative (EuroportfolioDE)

Community-Call: Mittwoch, den 09.03.2016, 18:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr 

Im Dezember 2014 haben sich E-Portfolio-Anwender*innen, Forscher*innen und Interessierte im German Chapter der Europortfolio-Initative vernetzt. Im #EuroportfolioDE-Netzwerk werden Fragen der Anwendung und Weiterentwicklung von E-Portfolios in Schule, Hochschule sowie Erwachsenen-/Weiterbildung diskutiert.
Als ein Teil der Arbeit in diesem Netzwerk soll ein besserer Überblick über bestehende E-Portfolio-Initiativen- und Anwendungen in Deutschland gegeben werden, um so den Erfahrungsaustausch in der Community zu unterstützen, als auch Informationen
zum Entwicklungsstand in diesem Bereich zu erhalten. Dadurch sollen Kooperationen unterstützt und eine bessere Sichtbarkeit hergestellt werden.
Die Idee eines E-Portfolio-Atlas im aktuellen Entwicklungsstand der Datenbank möchten das #europortfolioDE vorstellen und mit den Gästen diskutieren. Ziel ist es, den Atlas bekannt zu machen, so dass sich möglichst viele Projekte und Initiativen dort eintragen.

#europortfolioDE lädt daher am
Mittwoch, den 09.03.2016
18:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr
in den Adobe-Connect-Raum https://webconf.vc.dfn.de/europortfoliode/
ein.

Comunity-Call: E-Portfolio im Dualen Studiengang Pflege – Mi, 14.10.

Das German Chapter der europäischen ePortfolio-Initative – Europortfolio – 
lädt alle Interessierten herzlich ein zum Community-Call:

E-Portfolio im Dualen Studiengang Pflege

Zur Akademisierung der Pflege: Theorie-Praxisverknüpfung mit Hilfe des 
E-Portfolios am Beispiel der HAW Hamburg & der Fresenius Hochschule

Mittwoch, den 14.Oktober 2015, von 18:00-19:30 Uhr

Stattfinden wird das Webinar im Virtuellen Klassenzimmer unter diesem Link:
https://webconf.vc.dfn.de/europortfoliode (bitte als „Gast“ anmelden).
Als Vortragende dürfen wir Dipl.-Pflegepäd. Katharina Straß, Christine 
Hoffmann, M.A., Diplom-Ergotherapeutin Birgit Döringer und Olaf Pütz 
begrüßen.
Nähere Informationen unter: 
http://www.eportfolio.eu/community/chapters/germany#