Gelesen: „Das Netz 2015/2016“ – Jahresrückblick Netzpolitik

Bild: iRights.Media

Im letzten Jahr bin ich das erste Mal auf die Publikationsreihe „Das Netz …“ von iRights gestossen und habe mich dieses Jahr schon auf das Erscheinen gefreut. Die ideale Lektüre im Jahreszwischenraum für alle die sich nicht permanent in Sachen Netzpolitik auf dem Laufenden halten können aber einen konzentrierten Überblick schätzen: Wie war das noch mal mit dem Leistungsschutzrecht, was war los im NSA-Ausschuss und welche Rolle spielen Datensammlungen für Flüchtlingsversorgung und das UNHCR? Die kurzen Kapitel helfen dabei das Gedächtnis aufzufrischen, Entwicklungen kennenlernen, die einem eventuell entgangen sind und dient nebenbei als Nachschlagwerk. Ganz Prima sind die monatlichen Zeitstrahlen „Was war los im Netz im [Monat X]“ mit wichtigen Ereignissen. Für schlanke 5 Euro ist das E-Book zu haben, es lässt sich aber auch online lesen. Gut finde ich auch das Konzept, dass wichtige Themen oftmals aus mehreren Perspektiven beleuchtet werden. Ein wenig überflüssig erscheint es dagegen, dass genauso oft Personen zu Wort kommen, die es eigentlich nicht nötig hätten ein weiteres Sprachrohr angeboten zu bekommen, wie Heiko Maas oder Till Renner. Das schmälert aber nicht den Gesamteindruck.

Aufzeichnung der Buchvorstellung „E-Portfolios an der Schnittstelle von Studium und Beruf“ verfügbar

Am 09.04.2014 hatten wir die Gelegenheit das Buch “E-Portfolio an der Schnittstelle von Studium und Beruf” durch den den (Mit-)Herausgeber Benno Volk in einer Adobe-Connect-Sitzung der E-Portfolio-Initative Berlin-Brandenburge vorgestellt zu bekommen und uns dazu auszutauschen. Die Aufzeichnung der Sitzung ist nun online verfügbar. Nähere Informationen finden Sie hier.

Buchvorstellung “E-Portfolio an der Schnittstelle von Studium und Beruf”, Online-Meeting, 09.04.2014

Die ePortfolio-Initative Berlin & Brandenburg lädt zum virtuellen Treffen ein.

Mit E-Portfolios war immer auch die Idee des lebensbegleitenden Lernens verbunden. Dazu gehört, dass das Portfolio über Institutionen und Bildungsbiografische Abschnitte hinweg genutzt werden kann. Diese Idee war ebenfalls ein Grundidee der E-Portfolio-Initative Berlin & Brandenburg (ePiB). Was ist aus dieser Idee in der Praxis geworden?

Um dieser Frage nachzugehen lädt die Initiative
am Mittwoch, den 09. April 2014
um 16:00 Uhr (bis ca. 18:00)
zu einem virtuellen Treffen ein.

Das Thema des Treffens ist die Vorstellung des Buches “E-Portfolio an der Schnittstelle von Studium und Beruf” herausgegeben von Damian Miller, und Benno Volk (Waxmann 2013). Dr. Benno Volk wird das Buch vorstellen und uns für Nachfragen und Diskussion zur Verfügung stehen.
Im Zentrum des Buches steht die Leitfrage: Welche Funktionen muss ein webbasiertes Portfolio im Studium und im Übergang zum Berufsfeld erfüllen, damit es als Mehrwert gegenüber der bisherigen Praxis wahrgenommen wird? Das bedeutet auch: Welche bestehenden Probleme hilft es zu lösen und welchen Anforderungen der Praxis muss es genügen, um von den Akteuren als nützlich und lohnenswert bewertet zu werden? Die Beiträge fokussieren Konzepte und Erfahrungen im Umgang mit E-Portfolios an Hochschulen sowie beim Übergang vom Studium in die Berufstätigkeit.

Über den Link https://webconf.vc.dfn.de/online-meeting könnt Ihr Euch 30 Minuten vor Beginn des Meetings einwählen. Bitte dazu auf den Link klicken und als “Gast” eintreten. Ein kurzes Video inkl. der Erläuterung der Grundfunktionen ist hier abrufbar! Zur besseren Planbarkeit des Treffens, bitten wir sich in diese Liste einzutragen.

Kurz vorgestellt: „Fußnote 24“

Fußnote 24

Das Literatur Spaß machen kann, habe ich nach zweifelhaften und teils verzweifelten Schulerfahrungen (zum Glück rechtzeitig) gelernt. Das Literatur aber auch als Performance so anregend und erfahrungsstiftend sein kann, wie das Projekt Unendlicher Spaß (sic!) des Hebbel am Ufer in Berlin nach dem gleichnamigem Buch von David Foster Wallace, habe ich selten erlebt. Nun bin ich weder Experte für zeitgenössische Performance und/oder Literatur und will daher gar nicht erst versuchen, Inszenierung, Werk und das Erlebnis hier wiederzugeben (der Roman hat mehr als 1600 Seiten…).
Ganz besonders nett fand ich jedoch, dass ich bei dieser Gelegenheit Fußnote 24 kennenlernen konnte. Ich habe das Gefühl, Fußnoten sind heutzutage ein bischen aus der Mode gekommen. Offensichtlich stehen Exkurs, Vertiefung und Assoziation, die sich nicht direkt in den Textfluss einfügen und nach der Fußnote verlangen, heute unter starkem Druck und werden dem stringenten Stil geopfert – wer hat schon Zeit zum Lesen? Vielleicht werde ich ja beim nächsten Mal darüber anders nachdenken, nachdem ich nun weiß, dass auch eine Fußnote etwas zu sagen hat.